ERIKA STUCKY & BAND

Donnerstag, 29.11.2018, 20:30 Uhr
Kulturbahnhof - Spitzweidenweg 28, Jena

Foto: agentur

Einlass:19.30 Uhr-Beginn 20.30 Uhr

Play the Music of Jimi Hendrix - in Kooperation mit Cosmic Dawn

Christy Doran g
Erika Stucky voc
Melvin Gibbs e-b
Fredy Studer dr

Tickets:
http://tickets.vibus.de/00100175000000/shop/vstdetails.aspx?VstKey=10017500002796000 

 

Der legendäre, genresprengende, schwarze Rockgitarrist Jimi Hendrix hat sich wie kaum ein anderer Saitenzauberer der späten 60er des 20. Jahrhunderts eindrucksvoll tief in die Spiel-Grammatik der meisten stilbildenden Gitarristen seit den 1970er Jahren eingeschrieben. Zwar gab es über die Jahre viele bemerkenswerte Hendrix-Projekte, allerdings kaum je so ein pfiffiges wie dieses in schrillen theatralischen Farben schillernde aus der Schweiz.

Der unberechenbare irisch-schweizerische Gitarrist Christy Doran und der Kreativ-Drummer Fredy Studer dekonstruierten schon vor zehn Jahren Hendrix-Kompositionen - und tranchierten sie gemeinsam mit dem exzentrischen Vokalakrobaten Phil Minton. Anstelle von Minton treibt nun die Hendrix-erfahrene Vokalistin Erika Stucky dieses Projekt noch eine Wahnsinnsspirale weiter. Da staunen Theater-Freaks wie Freunde abgedrehter Fusion-Jazzrockmusik gleichermaßen, wenn die schräge Performance-Künstlerin Erika Stucky mit Ausnahme-Gitarrist Christy Doran und „the best bassist of the world“ (Time Out New York Magazine) Melin Gibbs die ungezügelte Energie des Rock mit der archaischen Sprache des Blues auflädt. Denn in ihrem Spiel werden schon scheinbar mausetote Hendrix-Standards nicht nur wiedererweckt, sondern bekommen überraschend eine ganz eigene theatralische Note, die neue Horizonte jenseits des Originals eröffnet. Vor allem die Essenz der Hendrixschen Song-Lyrics wird gerade von Stucky auf dramatische Weise auf pfiffige Weiss freigelegt - und damit ganz neu hörbar. Natürlich werden "Klassiker" wie „Hey Joe“durch Jazz- und Funk-Elemente verstärkt – und dadurch bekommt dieses Projekt eine ganz eigene Note. "I'm not too sure about the answer. But I do know the question. And the question is yes," meint Stucky auf der in höchsten Tönen gelobten CD "Jimi" am Ende von "Voodoo Child".

Der in Irland geborene Christy Doran übersiedelte mit seinen Eltern schon vor über 50 Jahren in die Schweiz, wo er seit vielen Jahren in Luzern lebt. Seine musikalischen Einflüsse waren in der Jugend eher geprägt von der Rockmusik, und sein großes Idol war Jimi Hendrix. Der revolutionierte in den 60er Jahren das Gitarrenspiel von Grund auf. Sein Einfluss auf Gitarristen aller Stilrichtungen bis heute ist enorm. Bereits vor über 10 Jahren startete Christy Doran ein Projekt, das die Kompositionen des Meisters neu arrangierte und zeitgemäß interpretierte - damals mit Phil Minton, Amin Ali, Django Bates und Fredy Studer. Nun wurde das Projekt wieder aufgenommen, neue Stücke und neue Arrangements gewählt - und neue Musiker. Einzig Fredy Studer, mit dem Doran seit über 30 Jahren in verschiedenen Formationen gespielt hat (man denke nur an OM, die Schweizer Kultband der 70er!), ist aus der ersten Formation geblieben. Anstelle von Phil Minton übernimmt nun Erika Stucky den Gesangspart. Und sie hebt das Projekt auf ein neues Niveau: die Sängerin hat schon auf ihrem Erfolgsalbum „Lovebites“ mit ihrer Interpretation „If 6 Was 9“ unter Beweis gestellt, dass sie ihren Bezug zu Hendrix‘ Musik brillant und innovativ stimmlich umsetzen kann. Am Bass steht in der aktuellen Besetzung mit Melvin Gibbs einer der weltweit führenden Funk-Bassisten (u.a. Henry Rollins, Arto Lindsay, Ronald Shannon Jackson, DEFUNKT, Bill Frisell, David Murray...). Während viele andere Hendrix-Projekte versuchten, dessen Musik zu kopieren (und damit oft scheiterten), ist es Christy Dorans Band gelungen, ein neues Licht auf die Songs zu projizieren, ohne den „Spirit“ der Musik aufzugeben.

 

 

 

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