FALK ZENKER TRIO

Dienstag, 16.10.2018, 20:00 Uhr
Panorama-Gaststätte Schlegelsberg, Oskar-Zachau-Straße 6, Jena

HÖRKINO

Falk Zenker (Gitarre)
Florian Mayer (Violine)
Nora Thiele – (Perc)

Panorama-Gaststätte Schlegelsberg, Oskar-Zachau-Straße 6
(ab Stadtzentrum/Holzmarkt – BusLinie 14 Schlegelsberg ◄► Langetal)

Falk Zenker, Nora Thiele und Florian Mayer fabulieren gemeinsam auf einer Bühne! Ihr symbiotisches Spiel webt uns traumwandlerisch ein, entrückt das Irdische ins Schwerelose, während wir reisen. Ablegen vom Steg. Und den selbstverständlichen Blick in einen verstehenden wandeln. Die musikalischen Bögen zwischen Mittelalter und Jazz, Klassik und Flamenco sind wunderbar. Aus der Zeit gefallen. Sagenhaft. Spannend. Und entspannend. Virtuos. Und von einer Sensibilität. Die diese musikalische Wahlverwandtschaft als Glücksfall definiert.

 Nora Thiele studierte an der Leipziger Musikhochschule ethnische Perkussion, Schlagzeug und Klavier und fasziniert als Ausnahmeperkussionistin in zahlreichen renommierten Ensembles und solistisch die Konzerthörenden in Deutschland, Polen, Frankreich, Italien, Türkei, Iran, Syrien und China. Auf diversen Tonträgern ist ihr stilsicheres und gleichsam experimentell spielfreudiges Wirken für eine Welt gebannt, die ihrerseits seit Jahren gebannt auf das lauscht, was diese eloquente und überaus sensible Musikerin da an fabelhaftem Klang erschafft.

Florian Mayer hat in Dresden bis zum Meisterstudium Violine studiert. Nach Abschluss begab er sich neben der Klassik auf die abenteuerlichen Pfade der improvisierenden Folk-, Jazz- und Weltmusik. Als Geiger beim „Blauen Einhorn“ ebenso wie mit seinem Soloprogramm „Mein Paganini“, im Duo mit Harfe oder Klavier, einer eigenen Dresdner Veranstaltungsreihe „Mayer trifft“, zahllosen Schauspiel- und Tanzproduktionen als auch als Studiomusiker brilliert er in vollendeter Virtuosität, mit herzzerreißenden und gleichzeitig augenzwinkernden Melodien und diabolischen Improvisationen, ergänzt mit seiner legendären Mundperkussion.

Falk Zenker. Wenn man ihn bisweilen nicht schon ohne Gitarre gesehen hätte, könnte man meinen, der Weimarer Gitarrist und Tondichter wäre seit 2o Jahren mit seinem Instrument auf schönste Weise dauerhaft verwoben. Eingesponnen in Klangwellen. Artist in der Vielfalt der Welten. Vom Jazz kommend und einem klassischen Gitarrenstudium in Weimar, prägen diese diskursive Musik andalusische und chilenische Einflüsse, Ausflüge zur elektroakustischen Musik, zahlreiche Filmmusiken und Klanginstallationen und schließlich - auf der Suche nach den zentrierten europäischen Wurzeln – mittelalterliche Tonkunst. Diese Melange kommt in Zenkers unzähligen Konzerten so konzentriert und feinsinnig in die Welt, dass es einem die Sprache verschlägt, bevor man zwischen Euphorie und Beseeltheit lächelnd in die Seile sinkt. Und weiß. Es ist gut.

Video:  https://www.youtube.com/watch?v=xWj5B-7Pt28

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