New Urban World Melodic Grooves

Foto: Roberto Zanrosso

New Urban World Melodic Grooves

Distelschänke – Am Jenzig 1, Jena

KULTURSOMMER JENA2021

Gefördert von Jenakultur und Kulturstiftung des Bundes
Im Rahmen von „JIP40-Ein Wagemutprojekt“- 40 Jahre Jazz im Paradies

Vladimir Karparov - soprano & tenor saxophon
Andreas Brunn - 7 string acoustic guitar mit Stereo-Pickup, Percussion
Simon Rainer - E Guitar, Electronics

Mit „New Urban World Melodic Grooves“ nehmen Brunn, Karparov und Rainer ihr Publikum mit auf eine musikalische Entdeckungsreise der besonderen Art. Ihre Kompositionen, in denen sich Balkan-Rhythmen mit Funk-, Latin- und World-Klängen vermischen, zeugen von außergewöhnlicher Virtuosität und Spielfreude. Dabei klingen sie nie sperrig oder verkopft, sondern stets frisch, lebendig und spritzig. So wie man es in einem pulsierenden Melting Pot erwarten würde.“

Für unser CD Projekt erhielten wir eine Förderung des Berliner Senats. Die Produktion sollte im April stattfinden und musste Coronabedingt auf Mitte Juni verschoben werden. Da gab es aber noch keine Flüge, so dass der in Meran lebende italienische Gitarrist Simon Rainer (Schüler von Wolfgang Muthspiel) nicht direkt daran teilnehmen konnte. Also nahmen Vlado Karparov und ich alles im Duo auf und sendeten alle Files nach Italien, so dass Simon unsere Aufnahmen komplettieren konnte. Danach wurde alles zusammen gesetzt und unsere neue CD ist trotz Corona fertig!!! Selbige erschien am 12.02.2021 bei LAIKA Records. Laika / Rough Trade

„Andreas Brunn ist auf diesem Album an der akustischen Gitarre, sein Kollege Simon Rainer an der elektrischen. Dritter im Bunde ist der bulgarische Saxofonist Vladimir Karparov. Was die Formation so außergewöhnlich macht, sind die Bass-Funktionen, die mal von Brunn, mal von Rainer übernommen werden und den Klang des Ensembles so reichhaltiger machen, als es drei Musikern eigentlich möglich ist. Zusammen mit Karparovs osteuropäischen Einflüssen ergibt das eine Mischung, die so wohl nur in Mitteleuropa entstehen kann. In Hans Hartmanns „Swindia“ werden musikalische Elemente aus der Schweiz mit Skalen aus Indien vermischt, und auch in den anderen acht anderen Titeln, darunter Charles Mingus’ berühmte Ballade „Goodbye Pork Pie Hat“, geht es ziemlich kosmopolitisch zur Sache. Allerdings nicht so, dass es aufgesetzt oder mühsam wirken würde – nein, allen drei Musikern geht der Ritt durch die Kulturen lässig und selbstverständlich von der Hand. Mit beiden Musikern hat Brunn zuerst jeweils im Duo zusammengespielt, bevor er auf die Idee kam, daraus ein Trio zu formen.

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