Mit freundlicher Unterstützung der Villa Rosenthal Jena
Clara Vetter - Piano Phil Donkin - Bass Fabian Ahrends - Drums
Foto: (c) Michael Gunzert.
Gemeinsam mit ihren Kollegen Mario Angelov und Lucas Klein ergründet die Pianistin und Komponistin Clara Vetter ein Klangspektrum, das Verbindungen vom Jazz hin zum Impressionismus und der Neuen Musik zieht. Eine Stimme aus dem Publikum beschrieb ihre Musik als „Debussy crashes into Stockhausen“. Vetter sucht die Verbindungen zwischen den Dingen, die sie inspirieren und lässt das darüber gewonnene Verständnis voll und ganz in ihre Musik einfließen. Darin liegt auch die Vielseitigkeit und Tiefgründigkeit begründet, die Vetter nachgesagt wird.
Ihre am längsten bestehende Band ist das vor zehn Jahre gegründete Trio: Gemeinsam mit Mario Angelov (Bass) und Lucas Klein (Drums) gastierte sie unter anderem bei den Stuttgarter Jazzopen und der Bremer „jazzahead!“. Die Pianistin erzählt in ihren Kompositionen über ihre sensible und vielschichtige Wahrnehmung der Welt um sie herum. Subtil zeichnen sich natürliche Bewegungsabläufe in rhythmischer Sprache ab – gesehene Farben und Formen werden zu harmonischen Klängen. Im neuen Album „Fabulae“, das im Mittelpunkt des Konzerts steht, übersetzt Clara Vetter ausgewählte Sternkonstellationen in neue Kompositionen: Im Prozess ergeben Sternbilder Berührungspunkte auf der Klaviatur, die weiterentwickelt werden. Erste visuelle Skizzen werden musikalisch gedreht, gewendet, gespiegelt und/oder verformt, bis der Charakter des jeweiligen Sternbilds herausgearbeitet ist. Clara Vetter, die bereits im Alter von drei Jahren mit dem Klavierspiel begonnen hat, möchte die Zuhörer in die weite Welt des Jazz mitnehmen. Ihre Musik ist ein Spiegel ihrer Kreativität und ihrer Fähigkeit, Geschichten durch Klänge zu erzählen.